Ausgezeichnet: futureSAX prämiert die besten Geschäftsideen
Mit der Prämierung der besten Geschäftsideen endete gestern in der KOMSA Kommunikation Sachsen AG in Hartmannsdorf die erste Phase des Businessplan-Wettbewerbs futureSAX 2011.
Auch der biosaxony e.V. war zu der Veranstaltung in glänzendem Ambiente vor Ort, um die innovativen Geschäftsideen der potenziellen Gründer aus den Bereichen Technologie, Bio-/ Nanotechnologie, Informations – und Kommunikationstechnologie sowie der Kategorie Service genauer unter die Lupe zu nehmen. Dabei waren der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des biosaxony e.V., Dr. Wilhelm Zörgiebel, Geschäftsführer der Biotype GmbH und der Geschäftsführer des Vereins, Hans-Jürgen Große, als Juroren daran beteiligt gewesen, aus den 97 Geschäftsideen die 12 Finalisten für die erste Prämierungsphase auszuwählen.
Über Preisgelder in Höhe von jeweils 2.000 Euro können sich diese Siegerteams freuen:
- Team silbaerg, Chemnitz (Technologie)
- Team EqualBone, Dresden (Bio-/ Nanotechnologie)
- Team Apus_Systems, Dresden (Informations-/ Kommunikationstechnologien)
- Team Klangumfang, Leipzig (Service)
Aus dem Bereich Service kamen mit 41 Einreichungen die meisten Ideen, gefolgt vom Informations- und Kommunikationssektor mit 28 und der Technologiebranche mit 18 Einreichungen. Zehn Ideen wurden für den Bereich Bio-/ Nanotechnologie abgegeben. Circa 40 Prozent der Einreichungen kommen aus dem Umfeld der Hochschulinitiative Saxeed.
Das Gewinner-Team aus dem Bereich Bio-/ Nanotechnologie, EqualBone aus Dresden, beschäftigt sich mit der Frage, wie sich die bisher sehr langen Heilungszeiten bei Knochendefekten nach Frakturen oder Erkrankungen für den Patienten wirksam verkürzen lassen. Als Antwort auf diese Frage gibt das Team von EqualBone eine Anpassung an den Defekt, den kontrollierten Umbau in natürlichen Knochen und eine wesentlich bessere Verträglichkeit für den Patienten an. Anhand seiner Zusammensetzung wird das Material individuell an den einzelnen Patienten angepasst und reflektiert optimal die körpereigene Knochenregeneration ohne bleibende Schäden oder bisher notwendige Folgeoperationen. Als größte Herausforderung für ihr Projekt bzeichnete das Team das Zulassungsverfahren für ihr neuartiges Medizinprodukt.
Nach dem erfolgreichen Abschluss von Phase I geht es nun in die zweite Runde. Ziel ist die Entwicklung einer Marketingstrategie bis zum 15. Februar 2011 und deren Präsentation vor einer Expertenjury.
