Biotechnologie-Branche blickt wieder optimistischer in die Zukunft
Die deutschen Biotech-Unternehmen gehen von einer weiteren Verbesserung ihrer Lage im laufenden Jahr aus. Das ergab eine Umfrage des Branchenverbandes der Biotechnologie-Industrie, BIO Deutschland, in Kooperation mit dem Branchenmagazin transkript. Die Resultate der Umfrage wurden am 18. Januar auf einer Pressekonferenz in Berlin vorgestellt. Grund für die gute Stimmungslage: Frühindikatoren lassen eine günstigere zukünftige Geschäftslage sowie einen Beschäftigungsaufbau und steigende Forschungs- und Entwicklungsinvestitionen (F&E) erwarten.
Besonders positiv stelle sich die Erwartung an die zukünftige Geschäftslage dar, erläutert Viola Bronsema, Geschäftsführerin der BIO Deutschland. So steige der Stimmungsindex um mehr als fünf Punkte auf nun 98,0 Punkte. Gehe es nach den Erwartungen der rund 200 befragten Biotech-Unternehmen, werden zudem die F&E-Investitionen im laufenden Jahr wachsen, womit nach Ansicht der Firmen auch die Schaffung neuer Jobs einhergehe. Der Wert für den Beschäftigungsindex steige um zwei Punkte auf 95,3 Punkte. Auch die Einschätzung der aktuellen politischen Rahmenbedingungen in Deutschland habe sich verbessert, so Bronsema. Der politische Stimmungsindex steige um fünf Punkte auf 96,7 Punkte.
„Die Umfragedaten deuten eine erfreuliche Entwicklung der deutschen Biotechnologie-Unternehmen im laufenden Jahr an. Damit könnte die gesamtwirtschaftliche Erholung auf die Branche durchschlagen“, zeigt sich Patrick Dieckhoff, Chefredakteur von transkript, zufrieden.
Laut transkript flossen im vergangenen Jahr rund 600 Mio. Euro in deutsche Biotechnologie-Unternehmen. Damit wird der Finanzierungswert des Vorjahres mehr als verdoppelt.
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