Biotech Netzwerk Sachsen

01.02.2011

Das Biotechnologieunternehmen Partec GmbH erhält Nachwuchspreis der Adolf Würth GmbH & Co. KG

Bei der Premiere des „1. Deutscher Kongress der Weltmarktführer“ in Schwäbisch Hall verlieh die Adolf Würth GmbH & Co. KG gemeinsam mit der Fachzeitung Produktion erstmalig einen mit 10.000 Euro dotierten Nachwuchspreis für junge Unternehmen, die mit ihren innovativen Produkten an die Tradition der Weltmarktführer anknüpfen. Die Wahl der Jury fiel auf die Partec GmbH Görlitz, eines der wenigen Traditions- und Familienunternehmen in der Biotechnologie.An den beiden Standorten Münster und Görlitz entwickelt und produziert Partec State-of-the-Art-Produkte „made in Germany“ für Wissenschaft und Praxis.

„Es war für Würth eine klare Sache zuzusagen, als wir gefragt wurden, ob wir uns vorstellen könnten, diesen Preis zu stiften, für den wir gemeinsam mit der Fachzeitung Produktion Pate stehen. Wir möchten damit die Antriebskraft belohnen und weiter fördern, die auch zukünftige Weltmarktführer hervorbringen wird und natürlich Lust machen auf neue Unternehmungen“, sagte Robert Friedmann, Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe bei der Preisverleihung. Roland Göhde, Geschäftsführer der Partec GmbH nahm die Trophäe bei der Feier im Neubausaal Schwäbisch Hall entgegen.

Die Jury hob unter anderem die hohe ethische Verantwortung von Partec hervor. Das Unternehmen hat erfolgreich in Afrika und Asien die Entwicklung und den Vertrieb von Produkten auf den lokalen Bedarf angepasst. Meilenstein war die Einführung der CyFlow®-Geräte für die HIV/AIDS-Immunstatusdiagnostik im Jahr 2002. Dadurch konnten die bis dahin laut World Health Organization bestehenden jährlichen Testkosten von durchschnittlich 160 Euro pro Patient auf lediglich 8 Euro gesenkt werden. Mittlerweile werden über eine Million HIV/AIDS-Patienten dauerhaft mit Partec-Diagnostik versorgt und unterstützt. Das Unternehmen hat ein weltweites Vertriebsnetz mit 14 Niederlassungen aufgebaut und sich gegen große amerikanische Konkurrenten durchgesetzt.

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Quelle: Pressemitteilung der Adolf Würth GmbH & Co. KG vom 25.1.11

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