Biotech Netzwerk Sachsen

09.05.2011

EU genehmigt Programm zur Förderung der Gesundheitswirtschaft in Sachsen

Sachsen wird die EU-Fördermittel künftig noch stärker in den Bereichen Innovation, Wissenschaft und Forschung sowie zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der gewerblichen Wirtschaft einsetzen.

Die Europäische Kommission hat dem Ende vergangenen Jahres gestellten Antrag auf Überarbeitung des Operationellen Programms des Freistaates Sachsen für den EFRE in der Förderperiode 2007 bis 2013 jetzt genehmigt. Darüber hat Wirtschafts-, Arbeits- und Verkehrsminister Sven Morlok (FDP) am 3. Mai  seine Kabinettskollegen informiert. Diese schnelle Entscheidung wurde auch durch den engen Kontakt des SMWA mit der Kommission möglich.

Bei gleichbleibendem Gesamtvolumen werden für die Förderung von Innovation, Wissenschaft und Forschung und zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der gewerblichen Wirtschaft insgesamt 30 Mio. Euro mehr zur Verfügung stehen. Davon werden u.a. Hochschulen, anwendungsorientierte Forschungsprojekte sowie kleine und mittlere Unternehmen, die neue Märkte erschließen wollen, profitieren.

Mit der Genehmigung des Änderungsantrages können nun auch „Innovative Ansätze im Bereich der Gesundheitswirtschaft“, E-health-Maßnahmen zur medizinischen Versorgung von Bürgern im ländlichen Raum sowie Investitionen zur Erhöhung der Energieeffizienz in Krankenhäusern und Altenpflegeeinrichtungen mit Strukturfondsmitteln unterstützt werden. Der Freistaat Sachsen stellt sich damit den aus dem demographischen Wandel erwachsenden Herausforderungen.

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Quelle: Pressemitteilung des Sächsischen Staatsministeriums für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr vom 4.5.11

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