Förderung innovativer Stammzellforschung mit Nabelschnurblut
Freistaat Sachsen und Europäischer Fonds für regionale Entwicklung unterstützen Herstellung von iPS-Zellen aus Nabelschnurblut
Leipzig, Hannover, 07.Juni 2010: Der Freistaat Sachsen und der Europäische Fonds für regionale Entwicklung fördern mit Beginn des Monats über einen Zeitraum von drei Jahren eine Forschungskooperation der Leipziger Nabelschnurblutbank Vita 34 und der medizinischen Hochschule Hannover (MHH) mit einem Betrag von 769.000 Euro. Die Forschungspartner unterzeichneten einen entsprechenden Vertrag. Das Gesamtprojektvolumen beträgt etwa 1,2 Millionen Euro.
Ziel des Forschungsvorhabens ist die detaillierte Evaluation von Nabelschnurblut für die Generierung klinisch nutzbarer induzierter pluripotenter Stammzellen (iPS-Zellen). Dazu soll die Isolation der für die Reprogrammierung geeigneten Zellen aus kryokonserviertem Nabelschnurblut optimiert und standardisiert sowie effiziente Reprogrammierungsprotokolle erarbeitet werden. Im Rahmen des Vorhabens wollen die Wissenschaftler ein Verfahren für die Herstellung transgenfreier, klinisch anwendbarer humaner iPS-Zellen aus Nabelschnurblut entwickeln.
