Forschen in neuer Gemeinschaft: Das neue Helmholtz-Zentrum in Dresden
Das Forschungszentrum Dresden-Rossendorf (FZD) heißt seit dem 1. Januar 2011 Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und gehört nun zur Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.
Der Wechsel des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) von der Leibniz- in die Helmholtz-Gemeinschaft zum 1. Januar 2011 geht auf eine Empfehlung des Wissenschaftsrates im Sommer 2008 zurück. „Wir freuen uns, dass die Zugehörigkeit zur Helmholtz-Gemeinschaft in dem neuen Namen zum Ausdruck kommt. Mit der Aufnahme des HZDR wird die Präsenz der Helmholtz-Gemeinschaft in Ostdeutschland gestärkt und das Forschungszentrum passt mit seinem Profil und seinen Großgeräten ideal in die Helmholtz-Gemeinschaft“, so Helmholtz-Präsident Prof. Jürgen Mlynek. Das HZDR ist das zweite Zentrum der Helmholtz-Gemeinschaft in Sachsen und das erste in Dresden.
„Viele haben Anteil daran, dass die Eingliederung in die Helmholtz- Gemeinschaft nun vollzogen werden konnte und die Vorbereitungen auf dem Weg dorthin in den letzten zweieinhalb Jahren so reibungslos verlaufen sind. Ich freue mich, dass dieser Schritt nun geglückt ist und bedanke mich bei allen, die dabei mitgeholfen haben, insbesondere den Mitstreitern im Bund und im Freistaat Sachsen. Ebenso möchte ich mich bei der Leibniz-Gemeinschaft, unserer bisherigen Dachorganisation, für die stets gute Zusammenarbeit sowie Unterstützung bedanken“, so der Wissenschaftliche Direktor des HZDR, Prof. Roland Sauerbrey.
Das Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf forscht auf den gesellschaftlich relevanten Gebieten Energie, Struktur der Materie, Gesundheit und Schlüsseltechnologien und fördert deren technologische Umsetzung. Wie andere Helmholtz-Zentren auch betreibt das HZDR einmalige Großgeräte für die Forschung, wie das Hochfeld-Magnetlabor Dresden, in dem die höchsten Magnetfelder in Europa erzeugt werden, oder den Elektronenbeschleuniger ELBE, wo eigene und auswärtige Forscher mit Elektronen, Neutronen, Positronen, Röntgen-, Gamma- und intensiver Infrarotstrahlung arbeiten können. Insgesamt stehen vier der sechs Großgeräte Fremdnutzern aus Forschung und Industrie zur Verfügung.
Quelle: Pressemitteilung des Helmholtz-Zentrums Dresden Rossendorf vom 23.12.10
