Kabinett beschließt Rahmenprogramm Gesundheitsforschung
Das Kabinett verabschiedete am 8. Dezember das neue „Rahmenprogramm Gesundheitsforschung“ der Bundesregierung. Dabei wird die strategische Ausrichtung der medizinischen Forschung für die kommenden Jahre definiert. Das Rahmenprogramm ist für die Bundesregierung Grundlage der Finanzierung medizinischer Forschung an Hochschulen, Universitätskliniken, außeruniversitären Forschungseinrichtungen und in der Wirtschaft. Bundesforschungsministerin Annette Schavan: „Wir verfolgen dabei die Strategie, die besten Wissenschaftler zusammenzuführen und so die rasche Übertragung des Wissens vom Labor in die Praxis zu fördern. Im Mittelpunkt stehen dabei diejenigen Krankheiten, die die meisten Menschen betreffen, die so genannten Volkskrankheiten.“
Sechs Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung werden zur Erforschung der Volkskrankheiten gegründet. Dort werden die jeweils besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hochschulmedizin und außeruniversitären Einrichtungen zusammengebracht und langfristig gefördert, unabhängig davon, in welcher Einrichtung sie arbeiten und ob sie Grundlagenforschung oder klinische Untersuchungen betreiben. Frau Schavan: „Durch die neuartigen Vernetzungswege schaffen wir zum einen bessere Voraussetzungen für neue zukunftsweisende Forschungsansätze. Zum anderen sorgen wir dafür, dass die Erkenntnisse aus der Forschung den Patienten schneller als bisher zu Gute kommen. Davon werden viele Millionen Menschen profitieren.“
