Neue laparoskopische Techniken in der Klinik für Urologie am Klinikum St. Georg
Ende August wurde in der Klink für Urologie des Klinikums St. Georg erstmals eine neue minimalinvasive Technik eingesetzt, die über den Nabel den Zugang zur Niere ermöglicht. Kombiniert mit modernster HD-Videotechnik und mikrochirurgischen Instrumenten ist es nunmehr möglich, z.B. bestimmte Nierentumore über den Nabel zu entfernen.
Der Vorteil dieser Methode, die in Fachkreisen als „Single Port-Laparoskopie“ bezeichnet wird, liegt in einer noch geringeren Belastung für den Patienten, der schneller mobilisiert werden und das Krankenhaus früher verlassen kann. Durch diesen nahezu unblutigen Eingriff wir das Op-Risiko noch weiter gesenkt, so dass Alter und Vorerkrankungen des Patienten einen solchen Eingriff kaum noch limitieren. Weitere Einsatzgebiete dieser Methode sind Operationen im kleinen Becken (z.B. Varikocelenoperationen) und in der Leistenregion (z.B. Leistenhernien).
Nicht ohne Stolz resümierte Chefarzt PD Dr. med. habil. Amir Hamza, dass sich die Klink für Urologie des Klinikums St. Georg durch die Einführung dieser neuen OP-Technologie zu einem hoch spezialisierten Zentrum der urologischen Hochleistungsmedizin entwickelt hat.