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24.01.2011

Universitätsmedizin Leipzig als Innovations- und Wachstumsmotor für Sachsen

Medizinische Fakultät Leipzig und Universitätsklinikum Leipzig blicken optimistisch in die Zukunft – Jahr 2010 mit erneuten Leistungssteigerungen in Forschung, Lehre und Krankenversorgung.

„Der Erfolg der Leipziger Universitätsmedizin ist ein wesentlicher Motor für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung Sachsens." So sehen der Dekan der Medizinischen Fakultät der Universität Leipzig, Prof. Dr. Joachim Thiery, und der Medizinische Vorstand des Universitätsklinikums Leipzig, Prof. Dr. Wolfgang E. Fleig, die Bedeutung der Leipziger Universitätsmedizin für den Freistaat. Vor rund 250 Gästen aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Medien, Gesundheitswesen und Kultur aus ganz Mitteldeutschland, unter ihnen die Staatsministerin für Soziales Christine Clauß, der 2. Vizepräsident des Sächsischen Landtages Horst Wehner und die Generalbundesanwältin Prof. Dr. Monika Harms zogen sie auf dem gestrigen gemeinsamen Neujahrsempfang im Leipziger Grassi-Museum eine positive Bilanz für das Jahr 2010. Die Erfolge der Leipziger Universitätsmedizin seien beachtenswert und eröffneten dem Freistaat Sachsen interessante und dauerhafte Entwicklungsperspektiven, waren sich beide Mediziner einig. An die Politik gerichtet forderten sie, dass man davon abrücken müsse, einseitig immer nur die Kosten zu betrachten. Vielmehr müsse man die Kosten-Nutzen-Relation sehen. “Wo finden Sie heute eine so hochmoderne klinische Universitätsmedizin mit engster Verzahnung von Spitzenforschung und herausragender Lehre auf einem Campus, wie in der Leipziger Liebigstrasse?" fragte Prof. Thiery die Anwesenden und erinnerte daran, dass „wir im Medizinischen Viertel neben dem neugebauten Universitätsklinikum, den hochmodernen Forschungslaboren der Fakultät und der Nähe zu unseren naturwissenschaftlichen Schwesterfakultäten und Max-Planck-Instituten eine Reihe international beachteter Forschungsschwerpunkte vorzuweisen haben."

Trotz der durch die Absenkung des Landeszuschusses an die Medizinische Fakultät im Jahr 2010 entstandenen prekären Lage habe man die Forschungsleistungen weiter gesteigert und zum zweiten Mal in Folge deutlich mehr als 40 Mio. Euro an Drittmitteln einwerben können. Dies sei wiederholt ein bemerkenswerter Rekord für die Fakultät und schaffe durch medizinische Forschung über 400 Arbeitsplätze für Mediziner und Naturwissenschaftler, sowie nochmals fast 250 Stellen für nichtwissenschaftliches Personal. Für jeden Euro der Landesmittel werde praktisch ein weiterer Euro über Forschungsleistung erwirtschaftet. Dankbar sei man der Landesregierung dafür, dass diese im Doppelhaushalt 2011/2012 erstmals seit 20 Jahren einen steigenden Landeszuschuss eingeplant habe.

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Quelle: Pressemitteilung des Universitätsklinikum Leipzig vom 18.1.11

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